Ursensollen, 14. Oktober 2026 – Die GRAMMER AG verzeichnet auf Basis vorläufiger Zahlen im dritten Quartal 2026 eine unter dem Vorjahresniveau und unter den Erwartungen liegende Ergebnisentwicklung. Bei einem Konzernumsatz von 473,4 Mio. EUR (Q3 2025: 433,2 Mio. EUR) lag das operative EBIT bei 11,4 Mio. EUR (Q3 2025: 14,3 Mio. EUR). Das operative EBIT wurde um negative Währungseffekte in Höhe von rund 0,6 Mio. EUR sowie um Sondereffekte in Höhe von 3,1 Mio. EUR bereinigt. Die Sondereffekte resultierten aus Aufwendungen für Restrukturierungsmaßnahmen in Höhe von 7,5 Mio. EUR, die teilweise durch die Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 4,4 Mio. EUR kompensiert wurden.
Auf Konzernebene war der Rückgang des Ergebnisses im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahr auf Auswirkungen des Iran-Konflikts sowie auf Sonderzölle in den USA und Mexiko zurückzuführen. Darüber hinaus wurde die Profitabilität in der Region AMERICAS durch unerwartet hohe Anlaufkosten im Zusammenhang mit der Einführung neuer Projekte nach dem Produktionsstart im Juli beeinträchtigt.
In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2026 beträgt der Umsatz der GRAMMER AG 1.434,7 Mio. EUR (01–09 2025: 1.386,9 Mio. EUR). Das operative EBIT beläuft sich auf 53,2 Mio. EUR (01–09 2025: 49,9 Mio. EUR).
Aufgrund der wesentlich höheren Anlaufkosten für neue Projekte in der Region AMERICAS sowie der Auswirkungen des Iran-Konflikts auf die Geschäftsentwicklung des Konzerns wird die Gesamtjahresprognose für das operative EBIT von ca. 80 Mio. EUR auf rund 70 Mio. EUR angepasst. Der Vorstand der GRAMMER AG rechnet für das Geschäftsjahr 2026 weiterhin mit einem Umsatz von rund 1,9 Mrd. EUR.
Die Quartalsmitteilung für die ersten neun Monate 2026 wird am 30. Oktober 2026 veröffentlicht.
Der Vorstand
GRAMMER AG