Ursensollen, 13. April 2026 – Die GRAMMER AG verzeichnet auf Basis vorläufiger Zahlen im ersten Quartal 2026 ein operatives EBIT von rund 18,3 Mio. EUR (Q1 2025: 23,9 Mio. EUR). Die operative EBIT-Marge betrug 4,0 % und lag damit weitgehend auf dem Niveau des Gesamtjahres 2025 von 4,1 %. Das operative EBIT wurde um positive Währungseffekte in Höhe von rund 4,8 Mio. EUR bereinigt.
Im Vergleich zum Vorjahr sank der Konzernumsatz in den Monaten Januar bis März 2026 um rund 25,4 Mio. EUR und belief sich auf rund 462,0 Mio. EUR (Q1 2025: 487,4 Mio. EUR).
Das operative Ergebnis des Konzerns im ersten Quartal 2026 wurde insbesondere durch einen Umsatz- und Ergebnisrückgang in den Regionen AMERICAS und APAC belastet. Vor allem das margenstarke Automotive-Geschäft in China verzeichnete eine schwächere Umsatz- und Ergebnisentwicklung, da amerikanische und europäische OEMs weitere Marktanteile an lokale chinesische OEMs verloren. In AMERICAS ist der Umsatzrückgang vor allem auf das Auslaufen von Plattformen sowie geringere Volumina im Bereich Commercial Vehicles zurückzuführen.
Der GRAMMER Vorstand bestätigt seine im Geschäftsbericht 2025 veröffentlichte Gesamtjahresprognose mit einem Konzernumsatz von rund 1,9 Mrd. EUR und einem operativen EBIT von ca. 80 Mio. EUR. Der Ausblick hängt jedoch erheblich von den weiteren geopolitischen Entwicklungen und deren Auswirkungen auf die Weltwirtschaft ab.
Die Veröffentlichung für das erste Quartal 2026 wird am 29. April 2026 erfolgen.
Der Vorstand
GRAMMER AG