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Grammer startet erfolgreich ins neue Geschäftsjahr

09.05.2016

Grammer startet erfolgreich ins neue Geschäftsjahr

Konzernumsatz steigt um 21 Prozent auf 425,9 Millionen Euro
Stärkere operative Performance in allen Konzernsegmenten
Deutliche Steigerung des operativen EBIT auf 17,3 Millionen Euro


Amberg, 9. Mai 2016 – Der Grammer Konzern, weltweiter Zulieferer für Pkw-Innenausstattung und Nutzfahrzeugsitze, ist sehr erfolgreich in das neue Geschäftsjahr gestartet. Der Konzernumsatz stieg im ersten Quartal um 21 Prozent oder 73,2 Millionen Euro auf 425,9 Millionen Euro (Vj. 352,7). Diese erfreuliche Entwicklung ist auf eine positive Umsatzentwicklung in beiden Konzernsegmenten sowie auf die erfolgreiche Integration der zum Jahresende 2015 übernommenen Reum Gruppe zurückzuführen.

Gegenüber dem Vorjahr konnte Grammer die operative Performance in beiden Unternehmenssegmenten planmäßig verbessern und somit das operative EBIT auf Konzernebene auf 17,3 Millionen Euro (Vj. 6,8) deutlich steigern. Die operative EBIT Marge lag mit 4,1% entsprechend deutlich über dem vergleichbaren Vorjahresquartal.  Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erreichte 14,8 Millionen Euro (Vj. 16,5) und lag trotz der hohen positiven Wechselkurseffekte im ersten Quartal 2015 nur leicht unter dem Vorjahr.

Umsatzanstieg im Segment Automotive von fast 30 Prozent
Hauptumsatztreiber blieb auch im ersten Quartal 2016 das Segment Automotive mit einer deutlichen Umsatzsteigerung um 28,9 Prozent auf 316,1 Millionen Euro (Vj. 245,3). Eine insgesamt positive Marktdynamik mit überdurchschnittlichen Zuwächsen im Produktsegment Konsolen sowie die erstmalige Einbeziehung der Reum Gruppe generierten hohe Zugewinne.

Das operative EBIT des Segments konnte deutlich gesteigert werden und verdoppelte sich auf nun 10,6 Millionen Euro (Vj. 5,0). Dementsprechend verbesserte sich die operative EBIT Marge auf 3,4 Prozent (Vj. 2,0). In der positiven Entwicklung der operativen Performance im Bereich Automotive spiegeln sich somit wie geplant erste Erfolge aus den Optimierungsmaßnahmen des letzten Jahres sowie geringere Vorleistungskosten wider. Das Segment-Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag mit 8,6 Millionen Euro (Vj. 11,0) im ersten Quartal 2016 unter dem Vorjahreswert, der durch die beschriebenen Währungseffekte stark positiv beeinflusst war.

Seating Systems mit deutlich verbessertem Ergebnis
Im Segment Seating Systems erreichte Grammer trotz einer marktbedingt weiter stark rückläufigen Entwicklung in Brasilien im Vergleich zum Vorjahr einen soliden Umsatzanstieg um 4,6 Prozent auf 122,0 Millionen Euro (Vj. 116,6). Im Einzelnen verzeichnete das Geschäftsfeld Lkw ungeachtet der anhaltenden Marktschwäche in Brasilien und der abgekühlten Konjunktur in China leicht rückläufige Umsätze, welche jedoch durch Zuwächse der anderen Geschäftsfelder mehr als kompensiert werden konnten. So war im ersten Quartal vor allem eine Stabilisierung im Offroad-Bereich in Europa zu erkennen und hier insbesondere im Bereich Landmaschinen.

Bedingt durch die Stabilisierung wichtiger und profitabler Kernmärkte vor allem in Europa erreichte Grammer im Segment Seating Systems eine deutlich höhere Profitabilität, trotz des weiter deutlich rückläufigen brasilianischen Nutzfahrzeugmarktes. Das operative EBIT im Segment Seating Systems erreichte 9,4 Millionen Euro und lag damit deutlich über dem Vorjahreswert von 5,3 Millionen Euro bei einer operativen EBIT Marge von 7,7 Prozent (Vj. 4,5). Das Segment-Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag mit 9,2 Millionen Euro (Vj. 8,5) im ersten Quartal 2016 über dem Vorjahr.

Investitionsrate weiter optimiert
Mit 9,0 Millionen Euro lagen die Investitionen des Grammer Konzerns auf dem Niveau des Vorjahres (Vj. 8,8). Im Wesentlichen flossen die Mittel in den Ausbau der Geschäftstätigkeiten beider Konzernsegmente: dem Aus- und Aufbau der internationalen Standorte und Fertigungskapazitäten sowie der Optimierung bestehender Standorte und Prozesse.


Prognose für Gesamtjahr 2016 bestätigt
Grammer erwartet auch im weiteren Jahresverlauf anhaltend volatile und herausfordernde Marktbedingungen, vor allem in den relevanten Nutzfahrzeugmärkten. Dennoch ist Grammer zuversichtlich, diesen Herausforderungen auch in den kommenden Monaten durch die globale Aufstellung des Konzerns und weiter verbesserter Prozessabläufe erfolgreich begegnen zu können.

Insgesamt rechnet Grammer für das laufende Geschäftsjahr aus den Kerngeschäften des Konzerns und unter Einbeziehung der Reum Gruppe mit einer Umsatzsteigerung auf über 1,6 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr. Darüber hinaus rechnet das Unternehmen mit einem deutlich positiven EBIT und einer leicht positiven Entwicklung der EBIT Marge über dem Niveau des Vorjahres.


Unternehmensprofil

Die Grammer AG, Amberg, ist spezialisiert auf die Entwicklung und Herstellung von Komponenten und Systemen für die Pkw-Innenausstattung sowie von Fahrer- und Passagiersitzen für Offroad-Fahrzeuge (Traktoren, Baumaschinen, Stapler), Lkw, Busse und Bahnen. Das Segment Seating Systems umfasst die Geschäftsfelder Lkw- und Offroad-Sitze sowie Bahn- und Bussitze. Im Segment Automotive liefern wir Kopfstützen, Armlehnen und Mittelkonsolen an namhafte Pkw-Hersteller im Premiumbereich und an Systemlieferanten der Fahrzeugindustrie.

Mit über 12.000 Mitarbeitern in 32 Gesellschaften ist Grammer in 20 Ländern weltweit tätig.

Die Grammer Aktie ist im SDAX vertreten und wird an den Börsen München und Frankfurt, über das elektronische Handelssystem Xetra sowie im Freiverkehr der Börsen Stuttgart, Berlin und Hamburg gehandelt.

 

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