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Grammer European Spine Journal Award 2016

17.10.2016

Grammer European Spine Journal Award 2016

Amerikanische Wissenschaftler erforschen die Grundlagen für neue, effizientere Untersuchungs- und Therapieverfahren für Rückenschmerzpatienten und erhalten dafür den Grammer European Spine Journal Award 2016

Amberg, 12. Oktober 2016 – Im Rahmen des „Eurospine 2016“, des größten europäischen Wirbelsäulen-Kongresses mit über 4.000 Teilnehmern aus 85 Ländern vom 05.-07. Oktober in Berlin, wurde bereits zum siebzehnten Mal der Grammer European Spine Journal Award verliehen. Die weltweit höchstdotierte Auszeichnung in der Wirbelsäulenforschung prämiert in jedem Jahr herausragende Leistungen in der Grundlagenforschung sowie in der angewandten Wissenschaft. Gestiftet wird der begehrte Preis vom führenden Sitzhersteller Grammer AG und dem "European Spine Journal". Ein Expertengremium, das sich aus Herausgebern und Mitgliedern des wissenschaftlichen Beirats des "European Spine Journals" zusammensetzt, wählt den besten Beitrag aus, der im vorausgegangenen Jahr in dieser renommierten Fachzeitschrift publiziert wurde.
Für Ihre grundlegenden Erkenntnisse zu einer neuen Methode der Magnetresonanzbildgebung erhielten die US-amerikanischen Forscher um L. Tugan Muftuler den Grammer European Spine Journal Award 2016. Sie beschäftigten sich mit den Grund- und Deckplatten, den Grenzflächen zwischen den Wirbeln und der Bandscheibe, über die die Bandscheibe überwiegend ernährt wird. Diese können verkalken und die Versorgung der Zellen im Inneren der Bandscheibe verlangsamen oder stoppen und in der Folge zur Degeneration der Bandscheibe führen. Neuere Erkenntnisse deuten darauf hin, dass diese Strukturen der Schlüssel für die Bandscheibendegeneration sind.
Die Preisträger-Studie beschreibt eine neue Methode, bei der eine kontrastverstärkte Magnetresonanzbildgebung angewendet wurde, um die knöchernen und knorpeligen Anteile der Deckplatten besser als bisher quantifizierbar zu bewerten. Für den knorpeligen Anteil der Grenzflächen zeigen sich direkte Zusammenhänge der Ergebnisse der bildgebenden Verfahren und des Bandscheibenzustands (gesund bis geschädigt). Für die knöchernen Anteile waren die Ergebnisse nicht eindeutig. Diese methodische Arbeit kann die Grundlage für neue, effizientere Untersuchungs- und neue Therapieverfahren für Rückenschmerzpatienten sein.
Aus der Wissenschaft in die Praxis
Die Wirbelsäulenforschung ist ein wichtiger Bereich, in den die Grammer AG investiert. So ist sichergestellt, dass die Entwicklung der Grammer Sitze auf allerhöchstem Niveau stattfindet. Prof. Dr. Hans-Joachim Wilke ist einer der führenden Köpfe in der Wirbelsäulenforschung. Er und seine Forscherkollegen haben Meilensteine insbesondere im Bezug auf die Belastung der Wirbelsäule im Sitzen gesetzt und dabei auch die Sitzentwicklung um große Schritte vorangebracht. Dr. Wilke berät die Grammer AG hinsichtlich der neuesten Erkenntnisse aus der Wissenschaft. Die relevanten Ergebnisse fließen bei Grammer direkt in die Entwicklung ein, um den Fahrern maximalen Komfort und Ergonomie zu bieten.
Alle Informationen zu den früheren Preisträgern und Informationen rund um die Themen Ergomechanics®, Design for Use und Application Comfort gibt es im Internet unter:
www.grammer.com/produktwelten/ergonomie/ergomechanicsr/grammer-award.html



Unternehmensprofil

Die Grammer AG mit Sitz in Amberg ist spezialisiert auf die Entwicklung und Herstellung von Komponenten und Systemen für die Pkw-Innenausstattung sowie von gefederten Fahrer- und Passagiersitzen für On- und Offroad-Fahrzeuge.

Im Segment Automotive liefern wir Kopfstützen, Armlehnen, Mittelkonsolen sowie hochwertige Interieur-Komponenten und Bediensysteme für die Automobilindustrie an namhafte Pkw-Hersteller im Premiumbereich und an Systemlieferanten der Fahrzeugindustrie. Das Segment Seating Systems umfasst die Geschäftsfelder Lkw- und Offroad-Sitze (Traktoren, Baumaschinen, Stapler) sowie Bahn- und Bussitze.

Mit über 12.000 Mitarbeitern ist Grammer in 20 Ländern weltweit tätig. Die Grammer Aktie ist im SDAX notiert und wird an den Börsen München und Frankfurt sowie über das elektronische Handelssystem Xetra gehandelt.

 

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