Innovativer Schutz bei Auffahrunfällen

Crashaktive Kopfstütze von GRAMMER –

Halswirbelsäule wird beim Heckaufprall geschützt –

Erstmals im Serieneinsatz bei BMW

Amberg – Das neuartige Insassenschutzsystem des Amberger Sitzherstellers GRAMMER AG geht in Serie. BMW ist der erste Automobilhersteller, der dieses System in seine Baureihe (E 65) integriert. Auf der IAA 2001 in Frankfurt wird die crashaktive Kopfstütze, die insbesondere beim Heckaufprall die Verletzungsgefahr deutlich reduziert, präsentiert.

 

Während für den Frontaufprall inzwischen wirksame Schutzsysteme wie etwa der 3-Punkt-Gurt oder der Airbag im Einsatz sind, besteht für den Heckaufprall, der sehr häufig schwerwiegende Halswirbelverletzungen nach sich zieht, noch kein ausreichender Insassenschutz. Untersuchungen zum typischen Ablauf von Unfällen und zur Insassenkinematik beim Heckaufprall haben ergeben, dass Kopf und Oberkörper zu unterschiedlichen Zeitpunkten gestoppt werden: Starke biomechanische Belastungen führen dabei zu Verletzungen der Halswirbelsäule.

 

Das Crashaktive Kopfrückhaltesystem CKRS, das GRAMMER in Zusammenarbeit mit Partnern aus der Automobilindustrie entwickelt hat, setzt hier an. Eine Sensorik erfasst die Beschleunigungsveränderung beim Aufprall und löst unmittelbar das Schutzsystem – unabhängig von Insassengröße,- gewicht oder Sitzposition – zum optimalen Zeitpunkt aus. Ein kleiner Gasgenerator verlagert die Kopfstütze nach vorne. So können Kopf und Oberkörper gleichzeitig abgefangen werden. CKRS hat im Test bereits hervorragend abgeschnitten: Crashversuche haben gezeigt, dass die Kopfbeschleunigung, die Schwerkräfte im Hals und die Relativbewegung zwischen Körper und Kopf durch die bewegliche Kopfstütze erheblich verringert werden. Sogar dann, wenn der Kopf beim Aufprall bereits angelehnt war.

 

Nicht nur die Schnelligkeit, mit der die aktive Kopfstütze im Notfall reagiert, sondern auch die variable Einsetzbarkeit zeichnet das Hightech – Produkt aus. CKRS eignet sich für jedes konventionelle Kopfstützen- und Sitzmodell. Form oder Design spielen keine Rolle. Das nur 650 Gramm schwere Gerät wird im unteren Bereich der Rückenlehne eingebaut. So bleibt die Belastungsverteilung im Sitz optimal. Die Kopfstützen-Masse wird nicht erhöht und Komfort-Elemente wie Höhenantrieb lassen sich problemlos integrieren. Wurde das System einmal ausgelöst, lässt es sich mit preisgünstigen Ersatzteilen ganz einfach wieder aufrüsten.

 

Zudem ist es GRAMMER gelungen ein Schutzsystem zu entwickeln, das frei von Nebenwirkungen ist: Die Geräusche sind kaum wahrnehmbar und die Schadstoffemission bleibt weit unter den Vorgaben: Die Treibmittelmengen sind um das zehn- bis fünfzehnfache geringer als bei modernen Gurtstraffern.

 

Die weltweit tätige GRAMMER AG entwickelt für führende Automobilhersteller Fahrer- und Passagiersitze sowie PKW-Ausstattungen. Mit seiner innovativen und kundenorientierten Produktentwicklung legt das Unternehmen besonderen wert auf gesundes, ergonomisches Sitzen.

 

August 01

 

 

 

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