Grammer setzt Wachstumskurs fort

Umsatz und Ergebnis per Ende Mai deutlich verbessert

Eigenkapitalquote nach Kapitalerhöhung bei 25 %

Amberg, 28. Juni 2001 - Die Grammer AG, Amberg, konnte ihren Aufwärtstrend im laufenden Jahr weiter fortsetzen. Wie der Vorstand auf der heutigen Hauptversammlung mitteilte, hat sich der Konzern-umsatz per Ende Mai 2001 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um rund 16 % auf 316,8 Mio. € erhöht (Vj. 273,8). Überproportional hierzu stieg das Konzern-EBIT in den ersten fünf Monaten um 68 % auf 27,4 Mio. € (Vj. 16,3). Durch die Kapitaler-höhung - Ende Mai hat die neu gegründete Grammer Holding GmbH das gesamte genehmigte Kapital der Grammer AG in Höhe von 8,95 Mio. € gegen Bareinlage gezeichnet - wurde auch die Finanzsituation im Konzern wesentlich verbessert. Nach der Transaktion kletterte die Eigenkapitalquote auf 25 % (Ende 2000: 11%).

 

Die anhaltend positive Geschäftsentwicklung basiert vor allem auf dem Produktbereich Pkw-Ausstattungen, in dem Grammer von der hohen Nachfrage der Hersteller höherwertiger Modelle profitiert. In diesem Segment nahm der Umsatz bis Ende Mai von 172,7 Mio. € auf 209,8 Mio. € zu, das EBIT wurde ebenfalls deutlich gesteigert. Das zu Jahresbeginn durch die Krise in der Landwirtschaft beein-trächtigte Geschäftsfeld Fahrersitze steigerte den Umsatz von 74,2 Mio. € auf 84,1 Mio. €. Die EBIT-Rendite lag auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2000. In der Sparte Passagiersitze machten sich Projektverschiebungen im Bahnbereich sowie die wirtschaftliche Schwäche in der Türkei bemerkbar. Das Geschäftsvolumen ging hier von 27,0 Mio. € auf 20,9 Mio. € zurück, das Bereichs-EBIT war negativ.

 

Für das Gesamtjahr erwartet Grammer im Konzern einen Umsatz-zuwachs im prozentual zweistelligen Bereich sowie eine hierzu überproportionale Ergebnisentwicklung.

 

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