Grammer setzt auf profitables Wachstum

Weitere Einsparungen aus laufender Restrukturierung erwartet

Amberg, 8. Februar 2008 – Die Grammer AG liegt mit ihren im vergangenen Jahr eingeleiteten Initiativen zur Umsatz- und Ertragssteigerung im Plan und ist zuversichtlich, die für die Jahre 2008 und 2009 in Aussicht gestellten Ziele zu erreichen. Das Unternehmen setzt dabei weiterhin auf profitables Wachstum aus eigener Kraft. Das Interesse neuer Aktionäre an der Grammer AG belegt nach Ansicht des Vorstands die Attraktivität des Unternehmens und der Aktie. Zu Spekulationen über eine mögliche Mehrheitsbeteiligung der österreichischen Polytec Group äußert sich das Unternehmen derzeit nicht. Auf Basis der aktuell verfügbaren Informationen ergibt sich mit Blick auf die von Polytec angeführten Absichten oder strategischen Vorteile kein klares Bild.


Dr. Rolf-Dieter Kempis, Vorsitzender des Vorstands, sagte: „Unser in der zweiten Jahreshälfte 2007 aufgelegtes Optimierungsprogramm im operativen Geschäft macht gute Fortschritte. Wir haben damit die Grundlagen für eine höhere Profitabilität und verbesserte Wachstumschancen gelegt. Wir sind daher überzeugt, mit unserer eingeschlagenen Strategie Wert für unsere Aktionäre zu schaffen.“


Erste Stufe des Restrukturierungsprogramms abgeschlossen
Nach der Ankündigung eines geplanten Abbaus von bis zu 700 Arbeitsplätzen Ende Oktober 2007 hat Grammer mittlerweile in der ersten Stufe des Restrukturierungsprogramms an den internationalen Standorten 630 Stellen identifiziert, die entfallen werden. Darüber hinaus beabsichtigt das Unternehmen, in der zweiten Stufe weitere 150 Arbeitsplätze durch Verschlankung der Organisation einzusparen. Dabei sind zunächst keine betriebsbedingten Kündigungen bei der Grammer AG vorgesehen. In der Produktion hat Grammer Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Prozessoptimierung umgesetzt, im Einkauf realisierte das Unternehmen Einsparungen bei den Materialkosten.


Über die bereits kommunizierten Einsparungen in Höhe von EUR 30 Mio. hinaus erwartet Grammer durch den zusätzlichen Stellenabbau nun weitere Einsparungen in Höhe von mindestens EUR 10 Mio.


Umsatzziel von 1 Mrd. Euro bereits in 2008 erreichbar
Die Restrukturierungsfortschritte belegen den Erfolg der auf profitables Wachstum ausgerichteten Strategie des Amberger Unternehmens: Grammer bestätigt daher das Ziel, im Geschäftsjahr 2008 trotz der laufenden Restrukturierungsmaßnahmen das operative Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr leicht zu steigern. Der ursprünglich für 2009 geplante Sprung auf einen Umsatz von mehr als einer Milliarde Euro könnte aus heutiger Sicht bereits 2008 erreicht werden.


Solide Kapitalausstattung ermöglicht Wachstum aus eigener Kraft
Grammer profitiert zudem von einer soliden Kapitalausstattung, die durch eine gute Eigenkapitalquote und einen geringen Verschuldungsgrad geprägt ist. Das Unternehmen verfügt damit über ausreichende finanzielle Ressourcen, um seine strategischen Ziele aus eigener Kraft zu erreichen sowie interne und externe Wachstumsoptionen zu nutzen.

 

Kurzportrait
Die Grammer AG, Amberg, ist spezialisiert auf die Entwicklung und Herstellung von Komponenten und Systemen für die Pkw-Innenausstattung sowie von Fahrer- und Passagiersitzen für Offroadfahrzeuge, Lkw, Busse und Bahnen. Grammer liefert in seinem umsatzstärksten Unternehmensbereich „Automotive“ Kopfstützen, Armlehnen und Mittelkonsolen sowie integrierte Kindersitze an namhafte Pkw-Hersteller und die Systemlieferanten der Fahrzeugindustrie. Der zweite Unternehmensbereich „Seating Systems“ umfasst die Segmente Fahrer- und Passagiersitze. Hier ist Grammer im Bereich Fahrersitze sowohl im Erstausrüster- als auch im Nachrüstgeschäft tätig und beliefert namhafte Hersteller von Lkw und Offroadfahrzeugen. Im Segment Passagiersitze bietet Grammer seine Produkte Erstausrüstern und Betreibern von Bahnen an. Mit über 9.000 Mitarbeitern in 21 konsolidierten Gesellschaften ist Grammer in 17 Ländern weltweit tätig. Die Grammer Aktie ist im SDAX vertreten und wird an den Börsen München und Frankfurt über die elektronische Plattform Xetra sowie im Freiverkehr der Börsen Stuttgart, Berlin und Hamburg gehandelt.

 

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