Hauptversammlung der Grammer AG beschließt Dividende von 0,75 Euro je Aktie

 

Amberg, 12. Juli 2019 Die Aktionäre der Grammer AG haben heute im Rahmen der diesjährigen ordentlichen Hauptversammlung über die Vorschläge von Vorstand und Aufsichtsrat abgestimmt. Insbesondere wurde mit großer Mehrheit die Ausschüttung einer Dividende in Höhe 0,75 Euro je Aktie beschlossen. Ebenfalls mit großer Mehrheit wurden Vorstand und Aufsichtsrat für die Arbeit im Geschäftsjahr 2018 entlastet und die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungs­gesellschaft Nürnberg erneut als Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2019 gewählt. Die Abstimmung über ein neues genehmigtes Kapital mit der Möglichkeit zum teilweisen Ausschluss der Bezugsrechte wurde von der Hauptversammlung auf eine künftige Hauptversammlung vertagt. Damit wurde der Bitte des Mehrheitsaktionärs Rechnung getragen, der als Folge der mittelbaren Weiterreichung seines Grammer-Aktienbesitzes an die Ningbo Jifeng Auto Parts Co., Ltd. auf Genehmigungen chinesischer Aufsichtsbehörden angewiesen ist. Diese Genehmigungen wurden auf Basis der aktuellen Aktienzahl und der gegenwärtigen Kapitalstruktur von Grammer beantragt. Ein Beschluss über die Schaffung eines genehmigten Kapitals würde das laufende Genehmigungsverfahren unterbrechen, jedenfalls aber verzögern. Dies wäre wegen des damit verbundenen Aufwands nicht im Interesse von Grammer.

 

Auf der Hauptversammlung der Grammer AG waren über 86 Prozent des stimmberechtigten Grundkapitals vertreten. Damit lag die Präsenz der Aktionäre nochmals höher als die Rekordbeteiligung im Vorjahr.

 

„Das Geschäftsjahr 2018 und auch der bisherige Jahresverlauf 2019 sind für die gesamte Automobilindustrie von großen branchenbedingten und gesamtwirtschaftlichen Herausforderungen geprägt gewesen. Die Grammer AG hat sich in diesem schwierigen Marktumfeld behauptet, spürt aber auch die wirtschaftlichen Auswirkungen. So fiel unser organisches Wachstum 2018 im Automotivebereich etwas geringer aus als im Vorjahr. Mit der Auszahlung der Dividende tragen wir aber der guten Aufstellung des Konzerns Rechnung und lassen die Aktionäre am Erfolg des Unternehmens partizipieren“, sagte Manfred Pretscher, Vorstandsvorsitzender der Grammer AG.

 

 

Unternehmensprofil

Die Grammer AG mit Sitz in Amberg ist spezialisiert auf die Entwicklung und Herstellung von Komponenten und Systemen für die Pkw-Innenausstattung sowie von gefederten Fahrer- und Passagiersitzen für On- und Offroad-Fahrzeuge. Im Segment Automotive liefern wir Kopfstützen, Armlehnen, Mittelkonsolen, hochwertige Interieur-Komponenten und Bediensysteme sowie innovative thermoplastische Lösungen für die Automobil-Industrie an namhafte Pkw-Hersteller im Premiumbereich und an Systemlieferanten der Fahrzeugindustrie. Das Segment Commercial Vehicles umfasst die Geschäftsfelder Lkw- und Offroad-Sitze (Traktoren, Baumaschinen, Stapler) sowie Bahn- und Bussitze. Mit rund 15.000 Mitarbeitern ist Grammer in 19 Ländern weltweit tätig. Die Grammer Aktie ist im Prime Standard notiert und wird an den Börsen München und Frankfurt sowie über das elektronische Handelssystem Xetra gehandelt.

Download der Presse-Information